Was wie ein Teenagerroman beginnt – Probleme einer Jugendlichen nach der Scheidung der Eltern – schürft unmerklich immer tiefer. Charlie, die alles nur wie hinter einer Glasscheibe erlebt, lernt Pommes kennen. Das wiederum verändert ihren Blick auf sich selbst und die Menschen, die ihr wichtig sind, obwohl sie sich von ihnen nicht geachtet und geliebt vorgekommen ist. Nach und nach findet sie aus ihrem Loch heraus und entdeckt, dass auch die anderen nicht perfekt sind und dass es darauf auch garnicht ankommt. Bereichernd zu lesen.