Der Autor legt nach jahrelangen eingehenden Recherchen, unter anderem in russischen Archiven, ein Werk über den Autor vom „Kleinen Wassermann“, der „Kleinen Hexe“, dem „Räuber Hotzenplotz“, „Krabat“ u.a. vor, das, trotz seiner wissenschaftlichen Ausfertigung, sehr spannend zu lesen ist. Was hat Preußler geprägt, was hat er geliebt, wie hat er die sowjetische Gefangenschaft verkraftet, wie wurde er bekannt und wie setzte er sich Jahrzehnte später mit seinen traumatischen Erlebnissen auseinander. Insoferne ist das Buch auch eine mögliche Geschichte der Sudetendeutschen, und der Nachkriegsdeutschen. Manchmal ein wenig ausschweifend, aber sehr einfühlsam geschrieben.